Category Archives: Projektmanagement

Aufwandschätzungen leicht gemacht

Da wir Entwickler uns mit dem Schätzen immer wieder schwer tun, möchte ich mit dem heutigen Blogeintrag ein paar Tips geben, wie man Schätzungen verbessern kann.

Tip 1: Optimistisch / Realistisch / Pessimistisch

Zuerst sollte man für jeden Task eine pessimistische, realistische und eine optimistische Schätzung machen.

Bsp: optimistisch: 2h / realistisch 5h / pessimistisch 10h

Mit der Formel (opt*1 + real *1 + pess *2) /4 erhält man den Wert 6.75h

Dieser Wert ist häufig schon sehr nahe an der Realität

Tip 2: Schätzen * 2 + Feedback

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Dokumentation spart Geld

Ich weiss, diese Aussage ist sehr pauschal. Aber ich glaube inzwischen erkannt zu haben, dass Dokumentation wirtschaftlich gesehen einen viel höheren Nutzen hat, als man vermuten könnte.

Vorüberlegungen

Knowhow bzw. Wissen ist das wohl wichtigste Gut eines Unternehmens in vielen Bereichen – darunter sicherlich auch die Softwareentwicklung. Ein guter Mann in der Entwicklung kann bis Faktor 35 schneller bzw. besser Entwickeln (langfristig durch gute Architektur und guten Code!), als ein schlechter Mann. Die Zahl habe ich aus Clean Code von Robert C. Martin.

Wenn also Wissen für eine einzelne Person einen solch unglaublichen Faktor ausmachen kann, dann müsste ja dasselbe für das Wissen eines Unternehmens gelten.

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“Störungsmanagement”

Ich weiss ja nicht, wie es euch geht als Softwareentwickler. Wenn man am entwickeln ist, hätte man am liebsten seine Ruhe. Vorallem bei kleineren Firmen, wie das bei mir der Fall ist, hat man aber meistens mehr Aufgaben als “nur” entwickeln und wird dementsprechend  häufiger gestört. Dies führt in den Entwicklungsphasen zu unproduktivereren Ergebnissen (Ich brauche einfach immer wieder ein paar Minuten, bis ich wieder zurück im Problem bin, nach einer Störung).

Mein Aufgabenkatalog umfasst aktuell folgendes:

  • Projektleitung mit 2-3 Leuten in 1-2 Projekten
  • Entwicklung in den Projekten
  • Support/Ansprechpartner für Kunden
  • Betreuung von 2 Lehrlingen

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Misserfolg in Projekten durch Frameworks?

Inspiriert vom Artikel 10 Gründe gegen den Einsatz von PHP Frameworks auf dem phphatesme Blog (der übrigens eine sehr spannende Diskussion auslöste), ging ich dem Thema selber noch ein bisschen nach und diskutierte unter anderem mit Ralf Westphal(Gründer Clean Code Developer) und Michael Heiniger(Kollege) über den Sinn des Einsatzes eines Frameworks.

Der Begriff Framework

Der Begriff Framework ist für mich eine Kombination von einem “richtigen” Framework und einer Funktionsbibliothek (wie z.B. PEAR). Da viele Leute diese 2 Dinge vermischen und man ein “richtiges” Framework meistens auch Modular nutzen kann, verwende ich den Begriff jetzt pauschal für beides.

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Termin/Budget/Qualitäts-Probleme in Softwareprojekten

Typische Probleme bei der Softwareentwicklung

Warum schaffen wir Softwareentwickler es eigentlich nicht, eine präzise Schätzung über unsere Arbeit abzuliefern? Andere Berufszweige setzen Termine/Meilensteine in Projekten und meistens werden diese auch eingehalten, warum also gelingt das bei uns nicht?

Natürlich gibt es Dinge, die auch bei anderen Berufszweigen Probleme bereiten würden, wie:

  • Mangelnde Kompetenz der Mitarbeiter
  • Entwickler werden auch in anderen Produkten/Projekten eingesetzt und dort fällt mehr Arbeit an als erwartet
  • Unbekannte Technologien/Frameworks/Thematik

Nichts desto trotz ist es auffällig, wie häufig es Probleme bei Softwareprojekten gibt.
Es gibt 3 Merkmale, die für  für einen Kunden normalerweise entscheidend sind – Kosten/Termine/Funktionalität – häufig werden in Softwareprojekten maximal 2 von diesen 3 Merkmalen erreicht.

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